Dienstag, 16. Februar 2016

Gemeinsam Lesen #13 - "Stravaganza. City of Masks"

Jeden Dienstag bei Schlunzen-Bücher
Jeden Dienstag lesen wir Blogger und Bücherfreunde gemeinst. Nach einer Woche Pause bin ich heute auch wieder mit dabei.
 
1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese "Stravaganza. City of Masks" von Mary Hoffman und bin auf Seite 197 von 340.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?


When Lucien turned up for his last morning of lessons with Rudolfo bevore his trip to Venice, he found to his surprise William Dethridge sitting in an armchair.
 
3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?


Dies ist das erste der von mir geplanten 10 englischen Bücher, die ich dieses Jahr lesen will. Ich bin stolz, dass ich dieses Mal schon so früh im Jahr dazu greife, denn ein englisches Buch zu lesen ist für mich doch immer ein bisschen Überwindung. Ich spreche und lese zwar gut englisch, trotzdem finde ich englische Romane immer anstrengender zu lesen. Ich werde schneller müde, lese daher langsamer und so zieht sich ein 340 Seiten-Büchlein dann schon mal über mehr als eine Woche. Ich weiß, das ist alles Übungssache, aber es zieht mich einfach doch immer zu den deutschen Übersetzungen...

Aber nun zum Buch. Mir gefällt der erste Band der Stravaganza-Reihe ganz gut, auch wenn ich mich nicht völlig darin verlieren kann. Es ist ein nettes Jugendbuch für zwischendurch, mit Zeit- und Raumreisen und einer Parallelwelt mit skurrilen Traditionen und Bräuchen. Lucien ist einer der wenigen, die dazwischen reisen können und er scheint eine ganz besondere Rolle für das Land zu spielen, denn er hat der machthabenden Duchessa bereits einmal das Leben gerettet. Jetzt reist er in seiner Welt aber erst einmal nach Venedig, der Parallelstadt des Handlungsortes Bellazza. Ich bin gespannt was ihn dort erwartet.

Mir gefällt besonders an dem Buch, dass es so undurchsichtig ist. Die einzigen Charaktere, deren Rolle ich mir sicher bin, sind Lucien und Arianna, seiner Freundin in Bellazza. Die Duchessa ist völlig undurchsichtig und ich habe das Gefühl, dass da irgend etwas faul ist. Rudolfo scheint auch ein netter Kerl zu sein, aber er ist der Duchessa völlig ergeben und ich weiß nicht, ob da nicht noch mehr dahinter steckt. Und dann natürlich die Spione und Handlanger der gefährlichen di Chimici Familie... Es verspricht also, weiterhin spannend zu bleiben!  

4. Man sympathisiert oder verschießt sich in Serien schnell in den Antagonisten, wie sieht es bei dir in Büchern aus? Bösewicht hui oder pfui?
 
Seltsame Frage. Beim ersten Lesen habe ich gar nicht kapiert, worum es denn nun geht und auch jetzt bin ich mir nicht sicher, wie ich sie beantworten soll. Der Antagonist ist ja nicht zwingend ein Bösewicht oder überhaupt eine Person. Natürlich kommt es ganz auf das jeweilige Buch und den Autor bzw. die Autorin an, ob ich den Antagonisten mag oder nicht, gesetzt den Fall, es handelt sich um eine Person. Bei Bösewichtern ist mir schon alles begegnet: böse und unsympathisch, böse und sympathisch, nicht grundlos böse, im Kern gut, ... Auch ein Bösewicht kann viele Facetten haben und es kommt auf die Mischung dieser an. Lange Rede, kurzer Sinn: pauschal kann ich diese Frage nicht beantworten ^^
 
"Gemeinsam Lesen" ist eine Aktion von Asaviels Bücher-Allerlei, die mittlerweile von  Schlunzen-Bücher geführt wird.

Kommentare:

  1. Hallo, Jacy!
    Ja, um die vierte Frage muss man wohl einfach erst mal sein Gehirn wickeln. :) Ich finde mit den Bösen läuft es so wie mit allen anderen Figuren. Sind sie gut geschrieben, dann mag ich sie auch. Oder ich hasse sie. In beiden Fällen entlocken sie mir ein Gefühl und das ist doch gut, oder?
    Das Cover deines aktuellen Buches ist irgendwie gruselig. Fühlst du dich da nicht beobachtet, wenn du abends ins Bett gehst? :) Aber es klingt spannend und Bücher, die in Venedig spielen, sind doch eigentlich immer eine Klasse für sich. Die haben so ein ganz besonderes Flair kommt mir vor. Genau wie Bücher, die in Frankreich spielen. :)
    LG, m

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    1. *lach* nein, ich fühle mich nicht beobachtet. Ist mir eigentlich gar nicht aufgefallen, dass man da immer angestarrt wird. Schlimmer finde ich es bei dem Thriller "Die Anstalt" von Katzenbach - da ist ne Hand vorne drauf die im Dunkeln leuchtet D:

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  2. Ja ich finde auuch, dass sich die Frage nicht so einfach und vor allem nicht pauschal beantworten lässt. Hier wäre ein bezug zum aktuellen buch besser gewesen..

    lg Inka von lebens[leseliebe]lust

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  3. Hallo,

    dein jetziges Buch sagt mir gar nichts :l

    Was Frage 4 angeht, da kann ich dir nur zustimmen. Erstmal hab ich die Frage auch nicht so ganz verstanden. Die richtigen Bösewichte werden teilweise so teuflisch dargestellt, dass man sie nicht leiden kann.

    Liebe Grüße,
    Yunika

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Danke für deinen Kommentar! Schau doch bald wieder rein, dann habe ich geantwortet :)